Gegen 10.10 Uhr fallen die Titel um 1,65 Prozent auf 71,50 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI zeigt sich mit plus 0,5 Prozent freundlich.

Der Stromzählerproduzent konnte seinen Umsatz und Betriebsgewinn zwar deutlich steigern, der Reingewinn schrumpfte aber - allerdings aufgrund eines Sondereffekts im Vorjahr. Die Prognose für das neue Geschäftsjahr 2024/25 wurde derweil vorsichtig, aber nahe an den Mittelfristzielen für das Geschäftsjahr 2025/26 formuliert.

Für die Analysten sind die Jahreszahlen grundsätzlich erfreulich. Michael Roost von der Baader Bank bezeichnet das Ergebnis als stark, den Auftragsbestand und den Free Cash Flow sogar als «exzellent». Zudem liege die EBITDA-Margen-Guidance für das laufende Geschäftsjahr nur einen Prozentpunkt unter den Mittelfristzielen.

Auch der Analyst der UBS beurteilt die gesteigerten Umsatz- und Betriebsgewinnzahlen als positiv. Der Ausblick biete allerdings keinen Raum für eine Konsensverbesserung, kritisierte er.

Ähnlich klingt es bei der Bank Vontobel, für die das Topline-Wachstum etwas tiefer als erwartet formuliert wurde. Und auch Mirabaud bezeichnete die Guidance - sowohl kurz- als auch mittelfristig - als «konservativ».

Die Experten wiesen zudem darauf hin, dass die Aufträge in Europa und Asien zuletzt zurückgingen. Nur in Amerika stiegen sie an.

Die Landis+Gyr-Titel sind im bisherigen Jahresverlauf um gut 4 Prozent gesunken und entwickelten sich damit deutlich schlechter als der Gesamtmarkt.

(AWP)